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Traurig – wütend – unglaublich

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 Die drei Worte stehen für die offenbar skandalösen „Zustände“ auf dem Aussiedlerhof in unserem Stadtgebiet, auf dem laut Presseberichten zahlreiche Kadaver von verendeten Milchziegen – teils sogar in Straßengräben, Regen- und Mülltonnen – gefunden worden sind.

Bereits im Dezember waren laut Presseberichten 30 tote Milchziegen aufgefunden worden. Es spricht einiges dafür, dass die Tiere verhungerten und verdursteten.

Fokus online berichtete:

Auf einem Bauernhof in Medebach im Osten von Nordrhein-Westfalen liegen Scharen von verwesten Ziegen. Gut 150 Tiere sollen hier vor wenigen Monaten gelebt haben – inzwischen sind es nur noch 50. Der Tierhalter ist beim Veterinäramt bekannt. Doch eine Handhabe gegen den Mann hat das Amt nicht. Der Mann war bereits vor zwei Jahren auffällig geworden, als er die Kadaver von Lämmern in der Restmülltonne entsorgte. Das Veterinäramt kontrolliert seinen Stall seitdem zwei- bis dreimal im Jahr. Bei diesen Kontrollen sei stets alles in Ordnung gewesen, erklärte ein Pressesprecher des Hochsauerlandkreises dem Onlineportal „Der Westen“. Doch Nachbarn des Tierhalters sind in den vergangenen Wochen die verwesten Ziegen und die elenden Zustände der noch lebenden Tiere aufgefallen. Im Trinkwasserbrunnen der Nachbarn wurden inzwischen sogar Coli-Bakterien festgestellt. Die Grundstückseigentümerin hat sich deshalb erneut an das Veterinäramt des Hochsauerlandkreises gewandt und dem Tierhalter gekündigt. Doch dieser lässt sich nicht vertreiben.

Mehrere Kontrollen pro Woche

Die rund 50 Ziegen, die noch auf dem Hof leben, werden nun aber alle zwei bis drei Tage untersucht. Laut Sprecher des Hochsauerlandkreises hätten die Tiere dabei einen ordentlich versorgten Eindruck gemacht. Die Ziegen dürfen also vorerst in der Obhut des Mannes bleiben. Allerdings haben die Veterinäre des Amtes den Mann inzwischen angezeigt. Nun scheint es so, dass trotzt der Kenntnisse und der angeblichen Kontrolle, keiner in der Lage war/ist?, dem ganzen Einhalt zu gebieten. Laut WP-Bericht vom 07.02.2017 haben sich die Zustände auf dem Aussiedlerhof immer noch nicht verändert. In den Stallungen wurden im Februar erneut tote Ziegen gefunden. Da scheint doch die Kontrolle absolut zu versagen!

„Ein Skandal für Medebach!“

Wieviel oder wieviel nicht! Der Rat Medebach für Tierschutz in Medebach „übrig“ hat, zeigt der Antrag der FREIEN WÄHLER Medebach, – dem leider nicht stattgegeben wurde- für das Haushaltsjahr 2017:

> Betr.: Kostenbeteiligung Tierheim Brilon > Wie der örtlichen Presse mehrfach entnommen werden konnte, steht das Tierheim Brilon, dem auch wir, die Kommune Medebach neben mehreren Nachbarkommunen, angehören, wirtschaftlich am finanziellen Abgrund. Gespräche mit dem ersten Vorsitzenden ergaben, dass sich die Einnahmen aus Mitgliederbeiträgen und Pauschalzuwendungen der angeschlossenen Städte zusammensetzen.

Ausgaben betreffen neben zwei Mitarbeitern, die in Vollzeit auf Mindestlohnbasis arbeiten, Kosten für Tierärzte und Futter. Das Problem, welches sich dem Verein stellt, sind dringend notwendige Umbauarbeiten, die deshalb notwendig sind, da sich die Vorgaben für die Größe der einzelnen Boxen geändert haben. Die Bezirksregierung hat diesen Umbau schon mehrfach eingefordert.

Die Zuwendung der Stadt Medebach ist vertraglich geregelt. Dieser Vertrag ist acht Jahre alt. In diesem wurde, so der erste Vorsitzende, vereinbart, dass pro Einwohner der Stadt eine Pauschale in Höhe von 0,66 € zu entrichten ist. Tatsächlich zahlt Medebach laut Auskunft von Frau Hunold lediglich € 3.600,-; dies entspräche einer Einwohnerzahl von unter 5500. Ein Blick in andere Kommunen zeigt, dass derzeit vielerorts eine Pauschale in Höhe von € 1,- pro Einwohner der Kommune gezahlt wird. Wir beantragen daher, die Pauschale Medebachs für das Tierheim Brilon ebenfalls auf € 1,- pro Einwohner zu erhöhen.

Zur Kostendeckung sollte über eine Erhöhung der Hundesteuer und evtl. über eine Katzensteuer nachgedacht werden. Warum Katzensteuer? Nach Auskunft des Tierheims werden im Tierheim im Schnitt fünfmal so viele Katzen wie Hunde betreut. So sind aktuell 49 Katzen und 11 Hunde im Tierheim.

 

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